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Sudoku: Geschichte

Das Logikrätsel Sudoku basiert im Wesentlichen auf den Lateinischen Quadraten, die auf den Schweizer Mathematiker Leonhard Euler zurückgehen. Ein Lateinisches Quadrat ist dabei ein Quadrat, das aus n x n Feldern besteht. In dieses Quadrat werden Symbole eingetragen, so dass jedes Symbol in jeder Zeile und jeder Spalte nur einmal vorkommt.

Beispiel Lateienischens Quadrat:
1 2 3
2 3 1
3 1 2

1979 wurde das heutige Sudoku das erste Mal in seiner bekannten Form in der Rätsel-Zeitschrift "Dell Pencil Puzzles & Word Games" unter dem Namen "Number Place" veröffentlicht. Der entscheidende Unterschied zu den Lateinischen Quadraten bestand darin, dass es beim Sudoku noch sogenannte Blöcke gab, in die das eigentliche Spielfeld unterteilt wurde.

Original Sudoku-Feld:
Sudoku

Anfangs fanden die Sudokus noch keinen großen Anklang. Erst 1986 konnte sich das Sudoku in Japan durchsetzen, als die japanische Zeitschrift "Monthly Nikolist" regelmäßig Sudokus veröffentlichte. Wenige Jahre später brachte der Neuseeländer Wayne Gould das Sudoku von einer Japanreise nach England mit. Der pensionierte Richter entwickelte über sechs Jahre eine Software, die auf Knopfdruck Sudokus erstellen konnte. Mit dieser Software wandt sich Gould an die englische Zeitschrift "The Times", die von da an ebenfalls regelmäßig neue Sudokus veröffentlichte. Die bis heute anhaltende Sudoku-Lawine war damit losgetreten.
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